Home Allgemein MENINGOKOKKEN-ERKRANKUNGEN | VORBEUGEN IST BESSER ALS HEILEN!

MENINGOKOKKEN-ERKRANKUNGEN | VORBEUGEN IST BESSER ALS HEILEN!

by Paul
Meningokokken Impfung

anzeige/ Genau dieser Satz fiel beim „Meningitis bewegt.”-Digital-Talk und er bringt alle meine Gedanken zu diesem Thema auf einen Punkt. Gesagt hat ihn Dr. von Landwüst (Kinderarzt), als er den Zuschauern, also auch mir, das Thema Meningokokken erläuterte. Ich bin mit vielen Fragezeichen in den Talk gegangen: Was kann ich gegen Meningokokken tun? Wie kann ich sie rechtzeitig erkennen? Und vor allem, wie kann ich mein Kind vor ihnen schützen?

In einem ausführlichen Digital-Talk hatte ich die Möglichkeit, alle Fragen rund um Meningokokken-Erkrankungen, wovon häufig Babys und Kleinkinder betroffen sind, zu stellen und wurde allumfassend über sie aufgeklärt. Und auch ich wusste noch nicht alles und konnte vieles mitnehmen. Gerade in Bezug auf die Symptome der Krankheit und unsere Möglichkeiten, ihr vorzubeugen. Nun aber mal auf Anfang, denn damit wir unsere Kinder schützen können, müssen wir wissen, mit was wir es hier zu tun haben.

Was sind eigentlich Meningokokken?

Meningokokken sind einfach gesagt Bakterien, die über TröpfchenInfektion, also z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen, übertragen werden. Diese Bakterien sind mögliche Auslöser für eine Sepsis (Blutvergiftung) oder Meningitis (Hirnhautentzündung). Es handelt sich bei Meningokokken-Erkrankungen um seltene Krankheiten, die besonders häufig Babys und Kleinkinder betreffen und schnell zur Gefahr werden können. Ihr Immunsystem ist einfach noch nicht vollständig ausgebildet und somit anfälliger. 10 % aller Erwachsenen tragen die Erreger im Nasen-Rachen-Raum – ohne es zu merken und können die Bakterien so auch unbemerkt an Kinder weitergeben, ohne selbst daran zu erkranken.

Was sind die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung?

Und genau da wird es schwierig für uns Eltern, aber auch für die Ärzte. Die Symptome sind am Anfang wahnsinnig unspezifisch und können schnell fälschlicherweise als leichter Infekt gedeutet werden. Anzeichen wie Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Schwindel sind oft Signale einer Erkältung. Je nach Stärke und Ausprägung würden sie nicht zwingend dazu führen, sich umgehend mit dem Kind in ärztliche Behandlung zu geben.

Oft ist es das Bauchgefühl, welches uns Eltern permanent darauf aufmerksam macht, wenn in einer Situation etwas nicht stimmt. Der leicht gesagte Satz, “Ich kenne doch mein Kind. Da stimmt etwas nicht!” trifft es genau. Und eben dieses Bauchgefühl sollten wir nie beiseite kehren, sondern darauf vertrauen.

Was sind mögliche Folgen von Meningokokken-Erkrankungen?

Der Verlauf einer Meningokokken-Erkrankung kann durch die schwer zu stellende Diagnose und dem daraus unerkannten Fortschreiten schwere Folgen für den Körper eines Kindes haben. Innerhalb weniger Stunden kann sich der Zustand lebensbedrohlich verändern. Eine Meningokokken-Erkrankung kann zu einer Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung führen. Um nur ein paar Folgeschäden zu nennen: es kann zu Hauteinblutungen und Narben kommen, zu Organversagen oder im Extremfall sogar zu Amputationen der Gliedmaßen. Bis zu 10 % der Betroffenen versterben trotz intensivmedizinischer Behandlung.

Wie kann ich mein Kind vor dieser Krankheit schützen?

Und da war er wieder der Satz: “Vorbeugen ist besser als Heilen!”. Ich würde in meinem Leben alles tun, um meine Kinder bestmöglich zu schützen. Wir leben, und dafür bin ich sehr dankbar, in einem medizinisch sehr fortschrittlichen Land. In einem Land mit höchsten Anforderungen an die Entwicklung und Produktion von Impfstoffen. Es dauert oft bis zu 10 Jahre, bis ein Impfstoff zugelassen wird.

Mittlerweile gibt es drei Meningokokken-Impfungen: C-Impfung, B-Impfung und die Kombinations-Impfung gegen ACWY. Aktuell ist nur die Impfung gegen Gruppe C von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten standardmäßig empfohlen. Am häufigsten tritt in Deutschland Gruppe B mit knapp 60 % auf, gefolgt von Y und C. Gegen Gruppe B gibt es eine zusätzlich mögliche Impfung, die bereits frühzeitig gegeben werden kann. Aktuell liegt hierfür eine Impfempfehlung für gesundheitlich gefährdete Personen vor – darüber hinaus lohnt es sich aber in jedem Fall, selbst aktiv bei der Krankenkasse bzgl. einer Kostenerstattung nachzufragen, denn viele übernehmen die Kosten ganz oder teilweise. Und die Kombi-Impfung gegen die Gruppen ACWY wird aktuell ebenfalls für gesundheitlich gefährdete Personen oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen – auch hier lohnt sich eine Anfrage bei der Krankenkasse. 

Kinderarzt Meningokokken Impfung
Kinderarzt Meningokokken

Ach die Krankheit betrifft mich nicht…

… denken wir oft bei dem Thema Krankheiten. Bei knapp 300 Betroffenen in Deutschland pro Jahr, die an Meningokokken erkranken, kann es ja nicht so schlimm sein. Für die Betroffenen ist es das aber leider doch. Tamara Leippert ist eine der eingeladenen Sprecherinnen beim Digital-Talk gewesen. Eine junge Mutter erscheint auf dem Bildschirm und es scheint alles friedlich zu sein an dem Ort, an dem ihre Kamera in der Wohnung aufgestellt ist. Und trotzdem fühlt man mit ihren ersten Worten eine Schwere, die im Raum liegt. Tamara erzählt von ihrer Tochter und von dem plötzlich ohnmächtigen Gefühl, dass mit ihrer Tochter etwas nicht stimmt.

Für Tamaras Tochter begann alles mit den beschriebenen Symptomen und dem Besuch bei einem Arzt, den sie mit dem Verdacht eines Infekts wieder verließ. Ihre Tochter hatte zu Hause wieder Momente, in denen sie fröhlich und scheinbar fit mit ihrem Bruder spielte. So wie Babys eben spielen. Das Gefühl einer Besserung schien sich einzustellen und trotzdem ging es wenige Stunden später ganz schnell. Mit Erbrechen und einem immer schlechteren Zustand ging es für sie direkt ins Krankenhaus.

Erst dort konnte aufgrund weiterer Untersuchungen die eindeutige Diagnose gestellt werden: eine Meningokokken-Erkrankung. Und spätestens bei diesen Erzählungen wird wieder ganz deutlich, dass niemand einfach so davon ausgehen kann, dass es ihn oder sie einfach nicht treffen wird. Die kleine Kelly hat die Krankheit hinter sich gelassen. Sie hatte Glück und muss wahrscheinlich keine Folgeschäden fürchten. Im Vergleich zu den möglichen Folgen hat die Krankheit hier keine größeren Schäden hinterlassen. Aber jede Art von Folgeschaden ist für ein Kind und auch für die Familie einer zu viel. Deshalb ist es wichtig sich über Schutzmöglichkeiten zu informieren, denn “Vorbeugen ist besser als Heilen”!

In freundlicher Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKline

NP-DE-MNX-WCNT-200079; 10/20

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