Home Allgemein IMPFEN LEICHT GEMACHT | 10 TIPPS FÜR DEN BESUCH BEI DER KINDERÄRZTIN BZW. DEM KINDERARZT

IMPFEN LEICHT GEMACHT | 10 TIPPS FÜR DEN BESUCH BEI DER KINDERÄRZTIN BZW. DEM KINDERARZT

by Paul
Impfen bei Kindern

anzeige | Impfen ist wohl eines der am meisten diskutierten Themen im Zusammenhang mit Kindern. Eines vorweg: Ich will nichts diskutieren. Impfen ist für mich und meine Kinder selbstverständlich. Diese Selbstverständlichkeit macht den Gang zum Kinderarzt aber auch für uns nicht leichter.

Oft erinnert man sich an die eigene Kindheit und eventuell noch an Kinderarzt-Besuche. Sei es zu einer Untersuchung oder aber eben zum Impfen. Arztbesuche lösen bei uns immer ein wenig Unwohlsein aus, leider oft geprägt durch die Kindheit.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, unseren Kindern ein sicheres Gefühl zu vermitteln und ihnen je nach Alter zu erklären, was genau die Kinderärztin bzw. der -arzt macht. Ärztinnen und Ärzte sind ja –  ganz platt gesagt –  dafür da, dass die Kleinen gesund bleiben. Und genauso sollen die Kinder es auch empfinden.

Ich habe in mich reingehört und überlegt, welche Tipps ich euch mitgeben könnte. Schließlich ist mein großer Sohn schon 12 Jahre alt und kurz davor, sein Stempelheft der U-Untersuchungen komplett zu machen. Außerdem ist er gegen alle Kinderkrankheiten geimpft, auch gegen Meningokokken-Erkrankungen.

WELT-MENINGITIS-TAG

Meningitis? Habt Ihr noch nie von gehört? Dazu gibts bereits einen Blogbeitrag bei mir. Springt da mal rüber und informiert euch. Warum ich euch das erzähle? Am 24. April ist Welt-Meningitis-Tag. An diesem Tag soll besonders auf einen frühzeitigen und umfassenden Meningokokken-Impfschutz aufmerksam gemacht werden. Denn tatsächlich treffen Meningokokken-Erkrankungen leider am häufigsten Babys und Kleinkinder, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Der Schutz ist wichtig und wir können unseren Kindern den Besuch bei der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt mit ein paar Tricks und Kniffen leichter machen.

10 TIPPS FÜR DAS IMPFEN BEI KINDERN

  1. Setze ein Pokerface auf; ein ermutigendes Pokerface, ein warmes Lächeln und vermittle ihnen damit ein sicheres Gefühl. Emotionen können sich leicht übertragen. Übrigens ist es vollkommen egal, wie alt man ist. Emotionen übertragen sich immer. Magst Du selbst keine Spritzen oder hast vielleicht sogar Angst vor ihnen? Dann zeige es deinem Kind nicht, sondern vermittle Sicherheit. Ich bin 45 Jahre alt und ich lieb’ die Teile auch nicht. Manchmal muss es aber eben sein. 
  2. Ist dein Kind bereits in einem Alter, in dem es dir aktiv zuhören und schon ein wenig sprechen kann? Dann versuche sachlich über das Impfen und den Besuch bei der Kinderärztin bzw. dem -arzt zu sprechen. Das eigene Kind aufgrund des Besuches bei der Ärztin bzw. dem Arzt zu bedauern, nimmt unseren Kindern das Sicherheitsgefühl.
  3. Dein Kind hat einen Lieblingsteddy, eine Puppe oder ein Schnuffeltuch? Nimm es mit zum Termin. So kannst Du deinem Kind während der Untersuchung oder auch während des Impfens ein wenig Ablenkung verschaffen. 
  4. Nimm dein Kind zu Dir! Setzt euch zum Beispiel zusammen auf die Untersuchungsliege. Da können die Kleinen nämlich prima auf unserem Schoß sitzen und sind so ganz nah bei uns. 
  5. Wir haben kein Baby mehr zu Hause, aber ich kann mich gut erinnern, dass meine Frau immer versucht hat, beim Impfen zu stillen bzw. die Flasche zu geben. Auch ein Schnuller wirkt Wunder und gibt den Kindern viel Ruhe und Sicherheit. Sofern es keine Schluckimpfung ist natürlich.
  6. Wenn der Kinderarzt die Untersuchung beendet hat, zieht euren Sprössling erst an, bevor es ans Impfen geht. Umso schneller könnt ihr die Kleinen nach dem Impfen auf den Arm nehmen
  7. Körperkontakt ist wohl das allerwichtigste. Ein Beispiel: Meine Frau geht nicht gern zu ihrem Zahnarzt. Ich gehe immer mit und wisst ihr, was ich tue? Händchen halten während Ihrer Zahnarzt-Behandlung. Ich glaube, das sagt alles darüber aus, warum Körperkontakt das allerwichtigste für die Kids und auch für uns Erwachsene ist.
  8. Nach dem Kinderarzt-Besuch solltet ihr keine weiteren Termine mehr im Kalender stehen haben. Arztbesuche sind trotz Sicherheitsgefühl, welches wir vermitteln, auch immer aufregend für die Kinder. Deshalb darf danach auch ein wenig Pause gemacht werden. Zeit zu Hause mit den Dingen, auf die dein Kind Lust hat.
  9. Das tut gar nicht weh, ist die falsche Strategie! Ich erinnere mich noch gut an diese Situationen in meiner Kindheit. Ich habe genau diesen Satz gehört. Vor jedem Arztbesuch. Vor jeder Impfung. Und ich habe meine Eltern dafür verflucht. Sie hätten mir lieber sagen sollen, dass es pikst. Denn was gibt es schlimmeres für ein Kind, als dass es nach dem Arzttermin merkt, dass Mama oder Papa nicht ehrlich waren?
  10. Unser Jüngster hat einen Arztkoffer zu Hause. Der wird mittlerweile überall mit hingenommen. Arzt spielen ist genau sein Ding. Es werden Teddys und Puppen versorgt, Medizin wird verschrieben und es wird Impfen gespielt! Immer mit dem Ziel, dass es all’ seinen kleinen Freunden immer gut geht und sie gesund bleiben.

Bleibt auch ihr gesund, Euer Paul

In freundlicher Kooperation mit GlaxoSmithKline, NP-DE-MNX-WCNT-210020; 04/21

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