Home Allgemein HOMESCHOOLING | PIMP MY NOTEBOOK ALS VATER-SOHN-PROJEKT

HOMESCHOOLING | PIMP MY NOTEBOOK ALS VATER-SOHN-PROJEKT

by Paul

werbung/ Von jetzt auf gleich standen wir alle vor dem großen Wort Homeschooling. Und so recht wusste keiner was zu tun ist und für wie lange wir uns wohl in diesem Zustand befinden werden. Viele Dinge mussten wir als Familie von jetzt auf gleich organisieren und sicherstellen.

Homeschooling und andere Herausforderungen

Neben dem Homeschooling mussten wir unsere Jobs sicherstellen und die Kinderbetreuung von unserem Jüngsten übernehmen. Ein ständiges ringen nach Zeit. Jeder hatte seine Dinge zu erledigen und nebenbei muss sichergestellt werden, dass die Kinder nicht den Anschluss verlieren. Präsenzunterricht in der Schule wurde abgelöst durch das Homeschooling und die Kita-Betreuung fand nun in den eigenen vier Wänden statt. Und das alles ohne den Kontakt zu anderen Kindern. Was für uns Erwachsene schon nicht leicht war, war für die Kinder kaum aushaltbar.

Umso wichtiger war es und ist es immer noch, sich den Kids voll und ganz anzunehmen. Sicher ist es eine ellenlange Liste an Dingen, die nicht warten können und während dieser Zeit einfach erledigt werden müssen, aber die Kinder hatten über mehrere Wochen nur sich. Also haben wir uns viele Dinge überlegt, die wir mit den Kindern machen können: Fensterbilder malen, Kino-Popcorn-Abende mit völlig übermüdeten Eltern und umso fitteren Kindern, Kinderzimmer-Neugestaltung, Parcours durch die ganze Wohnung und vieles mehr.

Ein Papa-Sohn-Projekt

Eines unserer Projekte war ein technisches Highlight für unseren Großen. Unser Erstgeborener ist mittlerweile 12 Jahre alt und wächst in einer Gesellschaft auf, in der an jeder Ecke Konsum gelebt wird und überall konsumiert werden kann. Bei dem Projekt hätte er wahrscheinlich sofort den Button “Neu kaufen” gewählt. Umso wichtiger war es mir, genau dies in dem Fall nicht zu tun. Denn auch nach den Sommerferien ist nicht klar, wie Schule in Zukunft stattfindet und somit ist ein PC oder Notebook unabdingbar. Wir müssen einfach sicherstellen, dass er auf die Schulunterlagen und das Schulmaterial selbstständig Zugriff hat und jederzeit damit lernen kann. Also hieß es für uns: Aus alt mach neu.

Wir alle haben doch noch ein ausrangiertes Notebook zu Hause liegen. Und warum liegen sie da? In den meisten Fällen ist nichts defekt, sondern sie sind uns einfach nur zu langsam. Das ist auch kein Wunder, denn Technik ist so schnelllebig. Und ständig werden neue Programme für uns entwickelt, die aber auch eine höhere Leistungsfähigkeit des Rechners erfordern. Und genau da wollen wir ansetzen und die Festplatte von unserem alten Samsung Notebook austauschen. Ich hab das irgendwann in meiner Laufbahn schonmal gemacht und in Teamwork werden wir das sicher rocken. Und das haben wir.

So einfach gehts!

Das Fach Technik haben wir im Homeschooling nun also auch studiert. Der Wechsel der Festplatte auf eine SSD-Karte war tatsächlich kinderleicht und man benötigt keine besonderen Vorkenntnisse dafür. Für alle, die auch noch ein langsames Notebook im Schrank liegen haben, folgt nun die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Um auch nach dem Umrüsten weiter Zugriff auf unsere Daten zu haben, mussten wir zuerst den Inhalt der Festplatte vor dem Ausbau auf die SSD klonen. Hierfür haben wir uns einfach einen SATA zu USB-Adapter besorgt und somit die SSD für unsere Datenübertragung an unser Notebook angeschlossen. Außerdem haben wir uns die kostenfreie Software Samsung Data Migration dafür heruntergeladen.
  • Das Klonen an sich geht dann im Anschluss ganz easy von der Hand. Das Notebook sollte während des Vorgangs am Stromanschluss angeschlossen sein und dann folgt man einfach den Anweisungen der Software. Je nachdem wie hoch die Datenmenge ist, kann der Vorgang einige Zeit dauern. Sobald dies erledigt ist, fährt man das Notebook herunter und trennt es wieder vom Strom.
  • Zur Sicherheit haben wir auch noch den Akku entfernt. Und dann gehts ans Eingemachte: wir schrauben das Notebook auf und entnehmen die alte Festplatte.
  • Dafür haben wir die Halterungsschrauben entfernt werden und vorsichtig das Anschlusskabel der Festplatte gelöst. Nun können auch die Schrauben entfernt werden und die Festplatte lässt sich herausnehmen.
  • Und nun kommt neue Power in den Rechner: Die neue SSD wird in den Festplattenrahmen gelegt und verschraubt. Anschließend kann sie bereits mit dem Notebook verbunden und an der Platine festgeschraubt werden. Zum Schluss haben wir die Unterseite des Notebook wieder am Gehäuse angebracht und den entfernten Akku wieder eingesetzt. Und ab geht die Luzie!

Bei Samsung findet ihr dazu auch ein tolles Video. Und habt keine Scheu euch an dieses und andere Projekt zu trauen. In Teamwork klappt es ganz sicher!

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